Die Berufsausbildung in Spanien baut ihr Angebot kontinuierlich aus und bietet neue Programme an, die den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes entsprechen. Zwei aktuelle Beispiele sind die Qualifikation zum Sicherheitstechniker, die sich mit einer Abschlussquote von 85 % bereits bewährt hat, und das Schweiß- und Kesselbauprogramm, das ab dem nächsten Studienjahr in Galicien angeboten wird. Beide Initiativen spiegeln wider, dass… das Engagement für eine spezialisierte Ausbildung, die auf die Sektoren mit dem höchsten Beschäftigungsbedarf zugeschnitten ist.
Hinter diesen Programmen steht die Zusammenarbeit von Regierungsbehörden, Gewerkschaften und Bildungseinrichtungen, um sicherzustellen, dass Studierende die von Unternehmen tatsächlich benötigten Kompetenzen erwerben. Während der private Sicherheitssektor seine Belegschaft modernisieren möchte, benötigt die Maschinenbauindustrie qualifizierte Fachkräfte. Die Berufsausbildung hat sich somit als der direkteste Weg etabliert, diese Profile zu besetzen..
Der neue Sicherheitstechniker: ein Implementierungserfolg

Mit dem Königlichen Dekret 570/2023 vom 4. Juli wurde die mittlere berufliche Ausbildung zum Sicherheitstechniker eingeführt – eine Qualifikation, die in der Branche seit Langem gefragt ist. Das 2.000 Stunden umfassende Programm erstreckt sich über zwei Studienjahre und ermöglicht Absolventen den direkten Erwerb ihres Berufsausweises (TIP), ohne die polizeilichen Lizenzprüfungen ablegen zu müssen. Die Qualifikationen für Sicherheitskräfte, Personenschützer und ländliche Wachleute werden mit dem Erwerb des Abschlusses automatisch anerkannt..
Erste Daten bestätigen den Erfolg dieser Initiative. Im Studienjahr 2024/2025 begannen insgesamt 155 Studierende diese Studiengänge an Zentren in ganz Spanien, 132 von ihnen schlossen sie erfolgreich ab, was einer Erfolgsquote von 85 % entspricht. FeSMC-UGT bewertet diese Ergebnisse sehr positiv und ist überzeugt, dass Die Berufsausbildung muss bei der Erneuerung des Sektors durch den Generationswechsel eine wesentliche Rolle spielen..
Darüber hinaus hat FeSMC-UGT vorgeschlagen, noch einen Schritt weiter zu gehen und einen höheren Berufsbildungszyklus zu schaffen, der sich auf Technologien im Bereich der Sicherheit spezialisiert und intelligente Schutzsysteme, fortgeschrittene Videoüberwachung, Cybersicherheit und künstliche Intelligenz umfasst. Ein höheres Ausbildungsniveau, das zukünftige Fachkräfte auf die Herausforderungen eines zunehmend technologieorientierten Sektors vorbereitet..
Galicien hat sich dem Schweißen und Kesselbau verschrieben.
Im Nordwesten der Iberischen Halbinsel hat die galicische Regionalregierung (Xunta de Galicia) mit der Stadtverwaltung von Mos (Pontevedra) eine Vereinbarung zur Einführung eines Berufsbildungsprogramms in Schweißen und Kesselbau unterzeichnet, das zum Bereich der Maschinenbauindustrie gehört. Die von Bildungsminister Román Rodríguez und Bürgermeisterin Nidia Arévalo unterzeichnete Vereinbarung ermöglicht den Beginn der Kurse im Schuljahr 2026/27 im städtischen Berufsbildungszentrum, das über eine voll ausgestattete Schweißwerkstatt verfügt. Der Kurs hat bereits 22 eingeschriebene Studenten, was das große Interesse an dieser Fachrichtung unterstreicht..
Das regionale Bildungsministerium übernimmt die Kosten für das Lehrpersonal und die Verbrauchsmaterialien, während die Stadtverwaltung die Räumlichkeiten bereitstellt und für deren Instandhaltung verantwortlich ist. Die Vereinbarung hat eine anfängliche Laufzeit von vier Jahren und kann verlängert werden. Diese Erweiterung des Programms ist Teil von … Exzellenz der galicischen BerufsausbildungFür das akademische Jahr 2026/27 wird es 50.244 Studienplätze geben, 2,2 % mehr als im Vorjahr.
Ein wachsender Trend: Die Berufsausbildung passt sich dem Produktionsgefüge an.
Die Fälle des Sicherheitstechnikers und des Ausbildungsprogramms für Schweißer und Kesselbauer sind keine Einzelfälle. Beide folgen derselben Logik: Es gilt, die Branchen mit dem größten Bedarf an qualifiziertem Personal zu identifizieren und spezifische Ausbildungen zu entwickeln, die die Beschäftigungsfähigkeit gewährleisten. Im Bereich der Sicherheit ist ein Generationswechsel dringend erforderlich; im Maschinenbau übersteigt die Nachfrage nach Schweißern und Kesselbauern das derzeitige Angebot. Die Berufsausbildung wird somit zum wichtigsten Instrument, um das Bildungssystem mit der Arbeitswelt zu verbinden..
Darüber hinaus bestärken die Einschreibungs- und Studienerfolgsdaten das Vertrauen in dieses Modell. Die Abschlussquote von 85 % im Sicherheitsprogramm und die bereits vor Kursbeginn belegten 22 Plätze in Mos zeigen, dass Studierende diese Qualifikationen als realistische Karriereperspektive sehen. Die Zusammenarbeit zwischen Verwaltungen, Gewerkschaften und Bildungszentren trägt Früchte..
Die Umsetzung dieser neuen Programme belegt, dass die Berufsausbildung ihre Position als zentraler Bildungsweg zur Deckung des Bedarfs an Fachkräften festigt, indem sie theoretische und praktische Kenntnisse mit hoher Beschäftigungsfähigkeit verbindet. Sowohl der Sicherheitssektor als auch die Maschinenbaubranche verfügen nun über einen offiziellen Weg zur Ausbildung der benötigten Fachkräfte, während die Studierenden einen direkt anerkannten Abschluss und unmittelbaren Zugang zum Arbeitsmarkt erwerben.